Star Trek: Picard bringt angeblich auch Michael Dorn als Worf zurück [Nachtrag]

Im Netz macht gerade die Fotografie einer Filmklappe die Runde, auf der mehrere Akteure aus Star Trek: Picard ein Autogramm hinterlassen haben. Bemerkenswerterweise auch Michael Dorn. Taucht der aus The Next Generation bekannte Klingone Worf etwa wieder auf? Weitere Gastauftritte wurden ja schon angedeutet.

Nachtrag vom 15.1.2019: Die Nachricht um einen Auftritt Michael Dorns als Worf war anscheinend ’ne Ente. Zumindest widerspricht Kurtzman nicht, als man ihn mit Worfs Fernbleiben konfrontiert. Die Frage, ob Worf wegen des veränderten Aussehens seiner Spezies in Discovery fernbleibt, verneint der Executive Producer. Man wollte sich laut Kurtzman schlechterdings mit den Gastauftritten zurückhalten, sprich: Nicht gleich in Staffel 1 mit Kanonen auf Spatzen schießen.

Falls Worf in einer späteren Staffel von Star Trek: Picard auftreten sollte, sehe er aus wie immer. Den Hintergrund dazu hat sich Kurtzman auch gleich aus den Fingern gezogen. So lernen wir in Star Trek: Picard, dass Romulaner mit und ohne Stirnwülste existieren. Es kommt ganz drauf an, aus welcher Region sie stammen. Bei den Klingonen verhalte es sich genauso. Worf gehört demnach einer anderen Ethnie als seine STD-Kameraden an.

An und für sich macht es mich glücklich, dass man Worfs Aussehen unangetastet lässt. Nachvollziehbar finde ich die Erklärung nicht. Warum sollte ausgerechnet Worfs Ethnie und sonst keine andere das 24. Jahrhundert bevölkern – so wie sie es schon im 22. Jahrhundert 100 Jahre vor STD tat? Zudem war Kol in STD als typischer STD-Klingone zu sehen. Als Abkömmling des Hauses Kor müsste er aber Worfs Ethnie angehören. Merke: In Star Trek nach Alex Kurtzman-Art sollte man nicht zu viele Fragen stellen.

Jeri Ryan als Seven of Nine, Jonathan Del Arco als Hugh, Brent Spiner als Data, sogar Marina Sirtis und Jonathan Frakes in den Rollen von Deana Troi und William T. Riker. All das wurde uns, neben Patrick Stewart in der titelgebenden Rolle, bereits in Aussicht gestellt. Und möglicherweise wird auch Michael Dorn wieder den mürrischen Klingonen Worf geben.

Das ist nicht offiziell bestätigt, spukt aber gerade als Gerücht durchs Internet. Hintergrund ist eine Filmklappe, auf der diverse Mitwirkende an Star Trek: Picard ihren Namenszug hinterlassen haben. Patrick Stewart taucht dort beispielsweise auf und, überraschenderweise, Michael Dorn, den man bisher gar nicht auf dem Schirm hatte. Das Foto findet man unter anderem bei Facebook.

Ein Auftritt ist gar nicht so abwegig, wenn man sich ansieht, wen die Produzenten schon alles verpflichten konnten. Selbst Robert Picardo könnte in Staffel 2 als Holodoc in Erscheinung treten, wobei auch ein Auftritt als dessen Schöpfer Lewis Zimmerman im Bereich des Möglichen liegt. Letzteres wäre sogar realistischer, immerhin altern Hologramme nicht. Andererseits sah man im Trailer bereits einen digital geglätteten Brent Spiner.

Was macht Worf Ende des 24. Jahrhunderts?

Nun stellt sich die Frage, welche Funktion der beliebte Klingone mittlerweile bekleidet. Michael Dorn hatte sich vor Jahren wiederholt als Captain Worf ins Gespräch gebracht. Er wurde sogar mit einem entsprechenden Serienkonzept vorstellig – doch CBS hatte kein Interesse. Wird sich Dorns Hoffnung auf den Stuhl des Captains nun zumindest in Form eines Gastauftritts erfüllen?

Am Ende von Star Trek: Deep Space Nine wurde er von Kanzler Martok als Botschafter der Klingonen ins Boot geholt, drei Jahre später, in Star Trek: Nemesis, schien er den Posten bereits aufgegeben zu haben. Im Film diente er wieder als Sicherheitschef – womöglich aber nur vorübergehend im Rahmen der Hochzeitsfeierlichkeiten?

In All Good Things, dem Finale von Star Trek: The Next Generation, sah man Worf als abgehalfterten Gouverneur, der sich mit Riker zerstritten hatte. Die Doppelfolge spielte zwar in einer alternativen Zeitlinie, allerdings hat ihr schon das Weinbauer-Thema entliehen.

Ist Worf jetzt auch eine Ausgeburt der Hölle?

Noch viel spannender ist die Frage, wie Worf bei Star Trek: Picard in Erscheinung tritt. Bei Star Trek: Discovery, die mit Abstand schlechteste (und aus meiner Sicht gar verabscheuungswürdige) Inkarnation der Marke, hat man die Klingonen zu Echsenwesen mit Scherenhänden verstümmelt.

Als Worf damals in einer Zeitreise-Folge auf Klingonen der Originalserie traf, ließ man sein Make-up unverändert. Worf teilte auf Nachfrage lediglich mit, dass Klingonen mit Außenstehenden nicht über das Thema sprechen. Bei Star Trek: Enterprise gab es schließlich eine Doppelfolge, in der erklärt wird, warum die Klingonen zur Zeit der Originalserie keine Stirnwülste hatten, wohl aber in allen folgenden wie auch vorhergehenden Epochen. Spoiler: Man wollte sich auf Basis einer menschlichen Erfindung genetisch verbessern, doch das ging (zumindest für Teile der Population) gründlich in die Hose.

Diese Erklärung wurde, als man die Klingonen für STD zu einer komplett anderen Spezies gemacht hat, gleich mit ignoriert. Nun bietet sich den Produzenten die einmalige Chance, STD für null und nichtig zu erklären. Ich hoffe, Kurtzmans Team hat dazu genug Eier in der Hose. Nun, da die Fusion von CBS und Paramount erfolgreich über die Bühne gegangen ist, sollte der Star Trek-Hasser eigentlich nicht mehr viel zu melden haben. Außerdem sagte Michael Dorn bereits vor über einem Jahr, dass er froh sei, keinen STD-Klingonen spielen zu müssen.

Quelle der zuästzlichen Bilder: CBS/Trekmovie

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